Fischismus
Als Medizinjournalistin bin ich häufig mit Themen konfrontiert, die mich nachdenklich stimmen. Artikel sollen allerdings nicht meine Meinung, sondern sachliche Informationen wieder geben. Daher habe ich schon vor einiger Zeit damit begonnen, zu Themen, die mich – auch abseits des dazu verfassten Artikels beschäftigen, Kommentare zu verfassen.
Diese Kommentare – von mir “Fischismus” genannt, können Sie hier nachlesen…
Gruseliger Ärztespaß
Es war Fun pur – gestern abend fand die erste szenische Lesung des Thrillers “Phase II” im Wiener Narrenturm statt. Die Vorstellung war ausverkauft, die Lesenden hochmotiviert.
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Japan: Atomenergie – unbeherrschbare Technik
Seit einer Woche herrscht Ausnahmezustand. Jeder Morgen beginnt mit neuen Schreckensmeldungen aus Fukushima. Wieder eine Explosion! Rettungsversuche gescheitert! Brände außer Kontrolle.
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Für FreundInnen des Genusses – Casa Caria!
Essen ist etwas Wunderbares. Ich bin bekennende Esserin! Am Liebsten natürlich Frisches, Natürliches, Aromatisches. Und da habe ich kürzlich ein großartiges neues Unternehmen entdeckt. weiter »
Fischismus: Ein Kind um jeden Preis?
Ich habe keinen Kinderwunsch. Hatte nie einen. Werde, aller Voraussicht nach, auch nie einen haben. Kann also auch nur schwer nachvollziehen, was Menschen antreibt, die unbedingt ein Kind haben wollen.
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Fischismus: “Ballfit” in zehn Tagen
Als ich diese Überschrift auf der Titelseite des Kuriers in der vergangenen Woche las, dachte ich zuerst, es ginge um Training. Frühlingsfit werden, damit frau wieder Fußball spielen kann, oder Basketball oder whatever. Ich musste mich eines besseren belehren lassen – der Artikel handeltemitnichten von sportlicher Betätigung – nein, “Ballfit” werden heißt: Vorbereitung um auf Bälle zu gehen.
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Fischismus: Göttliche Marilyn!
Gestern abend lief auf Austria 9 ein wunderbarer alter Film: “Machen wirs in Liebe” mit Marilyn Monroe und Yves Montand. Pures Amusement mit den ganz großen der 50er Jahre, wie etwa dem Komiker Milton Berle, dem Tänzer Gene Kelly und dem Sänger Bing Crosby. Und natürlich die göttliche Marilyn! weiter »
Fischismus: Ich liebe Fussball
Vom Saulus zum Paulus könnte man sagen. Vor der Fussball-WM war ich in erster Linie sauer: Weil sich die Welt jetzt vier Wochen lediglich um 22 Männer und einen Ball drehen würde. Weil meine geliebten Soaps erst mal für vier Wochen ausfallen würden. Weil mich Fussball eigentlich überhaupt nicht interessiert. Dann begann die Fussball-WM.
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Fischismus: Arigona Zogaij – oder wie Menschenverachtung buchstabiert wird
Sie ist zu einem Symbol geworden, heißt es in den Medien. Ein Symbol, das für eine menschenverachtende, falsche und abzulehnende Politik steht. Arigona Zogaij wird Österreich verlassen. Gnädigerweise darf sie noch das Schuljahr beenden. weiter »
Fischismus: Lügen in der Lugner-City
Auch Journalistinnen haben mal frei. Das ist schön, und die gewonnene Zeit wird beispielsweise damit verbracht, den Kühlschrank aufzufüllen. Und weil der Supermarkt unseres Vertrauens gerade umbaut – und der einzige andere Supermarkt in der Nähe, der glutenfreie Produkte führt, in der Lugner-City ist, machten mein Liebster und ich uns Samstag Mittag auf den Weg. Und erlebten einen Einkaufsbummel, der für einen Horrorfilm geeignet gewesen wäre. weiter »
Fischismus: Vom Leben einer Journalistin
Heute besuchte ich eine Pressekonferenz. Nun, das ist nichts Besonderes, schließlich bin ich Journalistin. Medizinjournalistin um genau zu sein. Deshalb drehte sich die Pressekonferenz auch um ein Gesundheitsthema. Auch das ist jetzt keine bahnbrechende neue Erkenntnis. Was aber eine Gesundheitspressekonferenz mit der KPDSU (für alle glücklichen Spätgeborenen: die kommunistische Partei der Sowjetunion, die 1989 untergegangen ist) zu tun hat, das möchte ich Ihnen nachfolgend nicht vorenthalten. weiter »
Fischismus: Ausstellung Magdalene Gerischer-Landrock
Und gleich noch ein Fischismus in eigener Sache:
Am 21. Mai 2010 findet auf Schloss Freiland die Vernissage der Malerin Magdalene Gerischer-Landrock statt. Die 84jährige malt seit ihrer Kindheit, konnte eine Karriere als Künstlerin aufgrund des 2. Weltkrieges, der dadurch notwendigen Flucht und der turbulenten Nachkriegsjahre, erst als Pensionistin wieder aufnehmen. weiter »
Fischismus: Medizinjournalismus lernen
Diesmal ein Fischismus in eigener Sache: Von 12. bis 17. Juli 2010 veranstalte ich an der Donau Universität Krems die erste “Summerschool für Medizinjournalismus”. In kompakter Form werden in fünf Tagen die Grundlagen dieses speziellen Bereichs des Journalismus` vorgestellt, diskutiert und in der Praxis erprobt. weiter »
Studis aller (Bundes-)länder – vereinigt Euch!
Was ging mir das auf die Nerven, wenn ich als Nachgeborene immer wieder von den ach so tollen StudentInnenprotesten der 68er Generation lesen musste. Wie toll das war! Wie man sich engagiert hatte – und sowieso und überhaupt “die Jugend von heute” wolle ja gar nicht mehr provozieren und protestieren – Schafe seien sie, die sich alles gefallen lassen würden. weiter »
Was ist schön?
Jetzt ist es also auch möglich, das Genitale von Frauen zu „verschönern”. Es reicht nicht mehr, das perfekte Gesicht, den perfekten Busen, einen straffen Bauch und modegerechte Hüften zu haben – auch das Genitale muss den gängigen Schönheitsvorstellungen entsprechen. weiter »
Wenn Träume wahr werden…
Sie ist nicht schön, sie ist 47 Jahre alt und sie hat einen Traum: Susan Boyle hat sich zur Teilnehme an Britain`s got Talent entschlossen – und sie hat das Publikum aus seinen Stühlen gerissen. weiter »
Der Schöne und die Biest
Die Samstag-Beilage zum Kurier, die „Freizeit”, bringt jede Woche „aktuelle” Modenews, Berichte über Stars und Sternchen und stellt vor allem eines heraus: Wie Frau auszusehen hat: Das reicht von den Kleidern, die sie tragen – oder um Himmels Willen! – auf keinen Fall tragen sollte über Make-Up-Tipps (Frau hat ja am Wochenende auch nichts anderes zu tun) bis hin zu Schmuck, der aber so was von angesagt ist). weiter »
“Des geht net!” – Kundenservice in Österreich
Der Wasserhahn in der Küche gibt an Stellen Wasser ab, an denen er das nicht sollte. Unmengen von Wasser. Die Überflutung der Küche droht. Anruf beim Hausinstallateur: „Es wäre schön, wenn sie sich das anschauen könnten, vielleicht muss ja nur ein Dichtungsring ausgetauscht werden.” weiter »
So gelingt der Stress!
Weihnachtszeit und Stress
Er kommt wie Schnee und Matsch im Dezember, wie Punschhütten und Weihnachtsmänner, wie Trubel in den Einkaufszentren: Der Weihnachtsstress. Stress und Weihnachten, Weihnachten und Stress, das gehört zusammen. Und das wird auch schön getrommelt: Aus dem Radio, dem Fernsehen und den Zeitungen: Gefühlt Ende September fängt es an: Sind sie schon im Weihnachtsstress? Es muss also so sein: Wer vor Weihnachten nicht im Stress ist – macht irgendetwas falsch! weiter »
Dreckschwein!
Ein Sonntag. Eine Frau. Ein Mann. Ein Hund. Der Hund ist klein – ein Beagle. Die Sonne scheint. Der Hund bedarf des Auslaufs. Der Heldenplatz ist das Ziel. Das Justizministerium liegt auf dem Weg. Frau und Mann plaudern. Hund läuft fröhlich nebenher. weiter »
Das Ganzkörperkondom, oder…
…wie die richtige Ernährung, Bewegung, Lebensweise und der Verzicht auf alles, was ansatzweise Spaß bringt, eine Gesellschaft von gesunden Methusalems hervorbringen soll. weiter »
Danke Modeindustrie!
Der Frühling ist da. In den Geschäften hängt die neueste, bunte Frühjahrs- und Sommermode. Was für ein wunderbarer Anlass, sich mit neuen Kleidern einzudecken. Auf zum Einkaufsbummel in der Wiener Mariahilfer Straße. Da hängen sie: Kleider, Röcke, T-Shirts, Blusen, alles leicht und luftig, alles in bunten Farben. Ich betrete das erste Geschäft. weiter »
Fischismus: Der “Missbrauch” des Missbrauchs
Laut Statistik Austria leben in Österreich rund 2,4 Millionen Kindern zwischen Null und 18 Jahren. Studien zufolge werden im Laufe ihrer Kindheit und Jugend jedes 4. Mädchen und jeder 7. Bub Opfer sexueller Gewalt. Eine einfache Rechnung macht die Größenordnung deutlich: weiter »
Fischismus: Wir leben im Jahr 2004
Wir leben im Jahr 2004. Es ist wichtig, dies festzustellen, denn – verfolgt frau die aktuelle Diskussion um das Verbot eines Verhütungsinserates im Magazin AutoTouring, vermeint sie, sich in den 50er Jahren zu befinden. weiter »