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	<title>Redaktionsbüro Sabine Fisch &#187; Geburtshilfe</title>
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	<description>Medizinjournalistin und Moderatorin</description>
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		<title>Von Frauen für Frauen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 09:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>red.fisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; was macht ein &#8220;Frauengesundheitsbuch&#8221; eigentlich aus? Die Zeitschrift &#8220;Gesünder Leben&#8221; ist dieser Frage auf den Grund gegangen! Hier können Sie den ganzen Artikel lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; was macht ein &#8220;Frauengesundheitsbuch&#8221; eigentlich aus? Die Zeitschrift &#8220;Gesünder Leben&#8221; ist dieser Frage auf den Grund gegangen! <a href="http://www.gesünderleben.at/gesundheit/von-frauen-fuer-frauen" target="_blank">Hier </a>können Sie den ganzen Artikel lesen.</p>
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		<title>Fischismus: Ein Kind um jeden Preis?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 10:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>red.fisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe keinen Kinderwunsch. Hatte nie einen. Werde, aller Voraussicht nach, auch nie einen haben. Kann also auch nur schwer nachvollziehen, was Menschen antreibt, die unbedingt ein Kind haben wollen. Am Tag nach der Golden Globe-Verleihung las ich in der Zeitung: Nicole Kidman und Keith Urban wurden soeben Eltern einer Tochter. Ich hatte mir gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe keinen Kinderwunsch. Hatte nie einen. Werde, aller Voraussicht nach, auch nie einen haben. Kann also auch nur schwer nachvollziehen, was Menschen antreibt, die unbedingt ein Kind haben wollen.</p>
<p><span id="more-696"></span></p>
<dl id="attachment_697" class="wp-caption alignleft""><dt><img class="size-full wp-image-697" title="Kidman, Nicole 020211" src="http://www.sabinefisch.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/Kidman-Nicole-020211.jpg" alt="Nicole Kidman wurde zum zweiten Mal Mutter. Foto: Public domain" width="170" height="127" /></dt><dd class="wp-caption-text" style="width: 180px">Nicole Kidman wurde zum zweiten Mal Mutter. Foto: Public domain</dd></dl>
<p>Am Tag nach der Golden Globe-Verleihung las ich in der Zeitung: Nicole Kidman und Keith Urban wurden soeben Eltern einer Tochter. Ich hatte mir gerade ein paar Bilder vom Red Carpet angesehen – auf dem auch eine extrem schlanke Nicole Kidman zu sehen gewesen war.</p>
<p>Und nachdem es – auch mit dem fiesesten Fitness-Trainer – ja wohl kaum möglich ist, sich zwei Tage nach einer Entbindung rank, schlank, fit und gestylt den FotografInnen zu stellen, hielt ich das Ganze zuerst für eine Falschmeldung.</p>
<p>Wie sich dann aber rasch herausstellte, stimmte es tatsächlich: Das Glamour-Paar hatte wirklich eine Tochter bekommen – diese war von einer Leihmutter ausgetragen worden.</p>
<p>In einem Artikel einer australischen Zeitung hatte Kidman die von ihr bezahlte Leihmutter als „gestational carrier“ bezeichnet – also als „Schwangerschaftsausträgerin“ oder „Brutkasten“.</p>
<p>Die australische Schauspielerin hat selbst vor einigen Jahren ein Kind zur Welt gebracht. Aber sie wollte eben unbedingt noch eines. Und da das auf natürlichem Wege nicht funktioniert, musste es eben eine Leihmutter sein.</p>
<p>Wie geht es einer Frau, die ein Kind neun Monate lang in sich trägt, alle damit einhergehenden körperlichen und seelischen Veränderungen durchmacht, die Bewegungen des Ungeborenen spürt und es schließlich auf die Welt bringt? Ich rede jetzt hier nicht von „heiliger Mutterliebe“. Aber ist es wirklich möglich, nach so langer Zeit ein Kind auf die Welt zu bringen und es dann einfach abzugeben?</p>
<p>Ja, schon klar – ist möglich. Aber wie geht diese Frau damit um? Ist Geld wirklich die Antwort auf diese Frage? Und: Muss wirklich alles gemacht werden, was möglich ist, um sich den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen?</p>
<p>Der Wunsch nach einem Kind wird eigentlich nie hinterfragt. Das hat „die Natur“ so eingerichtet. Wenn aber „die Natur“ die Erfüllung dieses Wunsches verweigert, sollte dann wirklich immer alles getan werden, um dennoch unbedingt ein leibliches Kind zu haben? Oder wäre es nicht sinnvoll, sich mit dieser Situation umfassend auseinander zu setzen, Alternativen zu bedenken und sich zu überlegen, wie ein Leben auch ohne ein Kind schön und erfüllt sein kann?</p>
<p>Wer ein Kind will, soll natürlich die Möglichkeit haben, eines zu bekommen. Ich bin die Letzte, die den Fortschritten der Medizin ihre Daseinsberechtigung absprechen will. Wenn es denn aber auch damit extrem schwierig bis unmöglich ist, ein Kind auf den Weg zu bringen, wäre es dann nicht besser, sich in sein Schicksal zu fügen, seine Wünsche zu überdenken, manches neu zu definieren und von diesem Punkt an – eben kinderlos – weiter zu machen?</p>
<p>Nicht jeder Wunsch im Leben kann erfüllt werden. Sich damit einfach nicht abfinden zu wollen, bedeutet Unglück und Stillstand. Und sich eines anderen Menschen wie eines Brutkastens zu bedienen, finde ich fragwürdig.</p>
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		<title>Das große Frauengesundheitsbuch in www.frauenaerzte-im-netz.de</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 12:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>red.fisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch das Netzwerk deutscher FachärztInnen für Gynäkologie und Geburtshilfe empfielt das Buch &#8220;Das große Frauengesundheitsbuch: persönlich, praktisch, alltagstauglich&#8221;. Lesen Sie hier mehr darüber.&#8220;Frauenärzte im Netz&#8221; ist eine gemeinsame Initative des Berufsverbands der Frauenärzte e.V. und der &#8220;Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&#8221;. Auf den Seiten findet sich eine Vielzahl von Themen rund um Frau und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch das Netzwerk deutscher FachärztInnen für Gynäkologie und Geburtshilfe empfielt das Buch &#8220;Das große Frauengesundheitsbuch: persönlich, praktisch, alltagstauglich&#8221;. Lesen Sie <a href="http://www.frauenaerzte-im-netz.de/aerzte/arzt_2328_18.html" target="_blank">hier </a>mehr darüber.<span id="more-670"></span>&#8220;Frauenärzte im Netz&#8221; ist eine gemeinsame Initative des Berufsverbands der Frauenärzte e.V. und der &#8220;Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&#8221;. Auf den Seiten findet sich eine Vielzahl von Themen rund um Frau und Gesundheit, gut recherchiert, interessant aufbereitet und stimmig.</p>
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		<title>Ernährungsmythen auf &#8220;frauentipps.at&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 12:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>red.fisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum etwas ist so mythenumrankt, wie das Thema Ernährung. Speziell Frauen beschäftigen sich oft so intensiv mit diesem Thema, das ein normales Essverhalten kaum noch möglich erscheint. Lesen Sie hier über Ernährungsmythen nach. Die Website druckte einen Auszug aus meinem Buch &#8220;Das große Frauengesundheitsbuch &#8211; persönlich, praktisch, alltagstauglich&#8221;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum etwas ist so mythenumrankt, wie das Thema Ernährung. Speziell Frauen beschäftigen sich oft so intensiv mit diesem Thema, das ein normales Essverhalten kaum noch möglich erscheint.</p>
<p><span id="more-667"></span>Lesen Sie <a href="http://www.frauentipps.at/306-ernahrungsmythen" target="_blank">hier </a>über Ernährungsmythen nach. Die Website druckte einen Auszug aus meinem Buch &#8220;Das große Frauengesundheitsbuch &#8211; persönlich, praktisch, alltagstauglich&#8221;.</p>
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		<title>&#8220;Die Wahrheit kann nicht verändert werden!&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 07:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s.fisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie ist klein und zierlich. Wie eine Kämpferin wirkt sie trotzdem. Dr. Marina Marcovich, ehemals Neonatologin am inzwischen geschlossenen Mautner Markhofschen Kinderspital und mittlerweile niedergelassene Kinderärztin in Wien hat nichts von ihrer Energie verloren. 15 Jahre nach dem „Skandal&#8221; um die engagierte Neonatologin blickt Marcovich ohne Bitterkeit auf die Ereignisse um 1992 zurück. Was war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist klein und zierlich. Wie eine Kämpferin wirkt sie trotzdem. Dr. Marina Marcovich, ehemals Neonatologin am inzwischen geschlossenen Mautner Markhofschen Kinderspital und mittlerweile niedergelassene Kinderärztin in Wien hat nichts von ihrer Energie verloren. 15 Jahre nach dem „Skandal&#8221; um die engagierte Neonatologin blickt Marcovich ohne Bitterkeit auf die Ereignisse um 1992 zurück.<span id="more-342"></span></p>
<p><a href="http://www.sabinefisch.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/marcovich-marina-dr-buchcover-151107.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-343" title="marcovich-marina-dr-buchcover-151107" src="http://www.sabinefisch.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/marcovich-marina-dr-buchcover-151107-300x300.jpg" alt="marcovich-marina-dr-buchcover-151107" width="300" height="300" /></a>Was war der Auslöser zur Entwicklung ihres Konzeptes der „sanften Neonatologie&#8221;?</p>
<p><strong>Marcovich:</strong> Als ich begonnen habe, war den Eltern der Kontakt zu ihren Frühchen untersagt. Ich habe die Türen aufgemacht &#8211; gegen die massiven Befürchtungen der Kollegen. Die Eltern durften die Station betreten und ihre Kleinen berühren. Das war damals ein Tabubruch.</p>
<p>Welche Veränderungen haben Sie gemeinsam mit Ihrem Team eingeführt?</p>
<p><strong>Marcovich:</strong> Über die Schwestern haben wir herausgefunden, dass sich die Frühchen in einem gepolsterten Nest mit geringer Beleuchtung und möglichst großer Ruhe viel wohler fühlen. Für mich war auch selbstverständlich, dass jeder Herzmonitor bei jedem Herzschlag einen Piepston von sich geben muss. Bei genügend Achtsamkeit geht es auch ohne die Piepserei. Auch darauf haben mich die Schwestern aufmerksam gemacht.</p>
<p>Und was hat das bei den Frühchen bewirkt?</p>
<p><strong>Marcovich:</strong> Plötzlich haben wir gesehen, wenn wir den Kindern Ruhe lassen und Zeit geben nach der Geburt, fangen viele auch mit 600 Gramm an, selbstständig zu atmen, wie ein ganz normales Vier-Kilo-Kind. Oft reichte zur ausreichenden Sauerstoffversorgung ein bisschen Unterstützung durch die Maske, die dem Baby nur hingehalten wurde. Und obwohl es hieß, so kleine Frühgeborene können nicht saugen, haben wir bei sehr vielen Frühgeborenen gesehen: Sie können es doch. Wir haben auch die Eltern sehr stark in unsere Arbeit miteinbezogen. Wir haben ihnen ihre Babies auf die Brust gelegt, haben sie dabei unterstützt, ihr Kind selbst zu füttern, zu wickeln, zu streicheln.</p>
<p>Wann haben Sie das Konzept der sanften Neonatologie der Öffentlichkeit vorgestellt?</p>
<p><strong>Marcovich:</strong> Das war am 5. März 1992, anlässlich der Emeritierungssitzung meines Chefs, Prof. Dr. Alfred Rosenkranz im Haus der Ärzte in Wien. Ich habe berichtet, wie stark diese Frühchen sein können und wie viel und wie schnell sie lernen. Ich dachte mir ganz naiv, alle werden jetzt applaudieren und werden sagen, die Kinder sind toll. Und ich war dann sehr erstaunt, als plötzlich schrille Pfiffe gekommen sind und Rufe wie „Aufhören!&#8221;, „Buh!&#8221; Das war schlimm.</p>
<p>Was geschah nach der Vorstellung Ihres Konzeptes?</p>
<p><strong>Marcovich:</strong> Ich wurde bei der Staatsanwaltschaft wegen des ungeklärten Todes von 16 Frühgeborenen angezeigt und suspendiert. Der bestellte Gutachter, Prof. Dr. Frank Pohlandt, aus Ulm hat mir sämtliche Todesfälle des zweiten Halbjahres 1993 angekreidet. In seinem Gutachten hat er geschrieben, die Kinder hätten alle überleben können, wenn ich sie ordentlich behandelt hätte. Im Abendprogramm des Fernsehens war an diesem Abend zu hören, dass ich eine 16fache Mörderin und Totschlägerin sei.</p>
<p><em>Die Demontage der Neonatologin erfolgte rasch: Sie wurde noch 1993 vom Mautner Markhofschen Kinderspital abgezogen und ans Wilhelminenspital auf die Kinderabteilung versetzt, wo sie als Kinderärztin tätig sein durfte. Wie substanzlos die Vorwürfe waren, die gegen sie gerichtet wurden, zeigte das Ergebnis der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft: Der Vorwurf der Tötung von zehn Kindern wurde innerhalb weniger Wochen nach der Anzeige wieder fallen gelassen. Sechs Fälle wurden weiter verfolgt. Es sollte weitere drei Jahre dauern, bis auch dieses Verfahren ergebnislos eingestellt wurde. Aber auch dann hörten die Diskussionen nicht auf. Das Mautner Markhofsche Kinderspital wurde 1998 endgültig geschlossen. Marina Marcovich resignierte nicht.<br />
Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie nun als niedergelassene Kinderärztin in Wien und blickt ohne Groll zurück auf die Zeit der „Hexenjagd&#8221;, die auf sie veranstaltet wurde. Nicht mehr als Neonatologin arbeiten zu können, tut ihr nicht leid:</em></p>
<p><strong>Marcovich:</strong> Es war jeden Tag schön, an dem ich als Neonatologin arbeiten durfte. Die Zeit dort (im Mautner Markhofschen Kinderspital. Anm.) war schön. Das wesentliche im Leben ist, dass man das was man tut gern, mit Engagement, Liebe, Rufe Achtsamkeit und Sorgfalt tut. Und so gut man es kann. Martin Luther King hat das gesagt: „Und wenn du Straßenkehrer bist, schau, dass deine Straße die sauberste ist.&#8221; Ich sehe das so: Ich muss dankbar dafür sein, dass ich so etwas erfahren durfte, dass ich so viel von den Kindern lernen durfte.<br />
Das Gespräch führte Sabine Fisch.</p>
<p><strong>Chronologie der Ereignisse:</strong><br />
1974: Prof. Dr. Alfred Rosenkranz gründet an der Kinderklinik Glanzing in Wien die erste neonatologische Intensivstation in Österreich<br />
1976: Dr. Marina Marcovich schließt ihr Medizinstudium ab und beginnt bei Prof. Rosenkranz die Ausbildung zur Kinderärztin.<br />
1981: Marcovich wird in den Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Prä- und perinatale Medizin berufen<br />
1984: Marcovich beendet ihre Ausbildung und beginnt am Mautner Markhofschen Kinderspital mit dem Aufbau einer neonatologischen Intensivstation<br />
1992: Vorstellung des Konzepts der „sanften Neonatologie&#8221; durch Dr. Marcovich, anlässlich der Emeritierungssitzung von Prof. Dr. Alfred Rosenkranz im Wiener Haus der Ärzte<br />
1993: Sachverhaltsdarstellung von Prof. Dr. Kurt Widhalm (damals ärztlicher Leiter des Mautner Markhofschen Kinderspitals) an die Staatsanwaltschaft. Der Vorwurf: Dr. Marina Marcovich sei für den Tod von frühgeborenen Vierlingen verantwortlich.<br />
1994: Einleitung eines Strafverfahrens gegen Marcovich wegen fahrlässiger Tötung von 16 Frühgeborenen<br />
1994: Versetzung von Marcovich an die interne Kinderabteilung des Wilhelminenspitals in Wien<br />
März 1996: In einer anonymen Anzeige an die Staatsanwaltschaft Wien wird Marcovich der Tod von weiteren 17 Frühgeborenen vorgeworfen.<br />
Dezember 1996: Einstellung des laufenden Verfahrens wegen 16 Todesfällen gegen Marina Marcovich. In keinem Fall wurde Anklage erhoben.<br />
Mai 1997: Auch das aufgrund einer anonymen Anzeige eingeleitete Verfahren wegen 17 ungeklärter Todesfälle wird ohne Anklageerhebung eingestellt.<br />
Oktober 1997: Marina Marcovich soll als Oberärztin an der neonatologischen Station des SMZ-Ost in Wien, allerdings nicht stationsführend, tätig werden. Sie lehnt das Angebot ab.<br />
1998: Das Mautner Markhofsche Kinderspital schließt seine Pforten.<br />
Februar 1999: Die Kinderklinik Glanzing wird Teil des Wiener Wilhelminenspitals<br />
seit 1997: Dr. Marina Marcovich gilt nach der Einstellung sämtlicher Verfahren als rehabilitiert. Sie war seit dieser Zeit nicht mehr als Neonatologin tätig, sondern arbeitet seit damals als niedergelassene Kinderärztin in Wien.</p>
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		<title>Frühchen haben keine Lobby!</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 07:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s.fisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Enger Kontakt mit den Eltern, abwartendes Beobachten, medizinische Eingriffe nur bei unbedingter Notwendigkeit, enge Zusammenarbeit der verschiedenen ärztlichen Disziplinen &#8211; auf neonatologischen Stationen dreht sich alles darum, Frühgeborene so gut wie möglich auf das Leben außerhalb des Mutterleibs vorzubereiten. Hätte sie Anlagen zur Selbstgerechtigkeit, könnte Marina Markovich sich heute gratulieren: Ihre Arbeit, noch vor 15 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Enger Kontakt mit den Eltern, abwartendes Beobachten, medizinische Eingriffe nur bei unbedingter Notwendigkeit, enge Zusammenarbeit der verschiedenen ärztlichen Disziplinen &#8211; auf neonatologischen Stationen dreht sich alles darum, Frühgeborene so gut wie möglich auf das Leben außerhalb des Mutterleibs vorzubereiten.<span id="more-341"></span></p>
<p>Hätte sie Anlagen zur Selbstgerechtigkeit, könnte Marina Markovich sich heute gratulieren: Ihre Arbeit, noch vor 15 Jahren verunglimpft, ausgepfiffen und verspottet &#8211; gilt heute als dernière cri der Neonatologie: Enger Kontakt zwischen Müttern und Kindern, beobachtendes Abwarten des Frühgeborenen, Technik, auch die Beatmung, nur dann, wenn es wirklich erforderlich ist. Die amerikanische Psychologin Heidelise Als hat ein Programm entwickelt, das heute als state of the Art in der Neonatologie gilt: NIDCAP, so die Abkürzung, bedeutet Newborn Individualized Developmental Care and Assessment Programme. Und dieses Programm ist nichts weniger als das, was die damalige Neonatologin Markovich schon in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts im Mauthner Markhofschen Kinderspital angewendet hat (siehe auch „Marina Markovich &#8211; 15 Jahre danach auf der nächsten Seite).</p>
<p>Schattendasein<br />
Mag sein, die Zeit war noch nicht reif für die Arbeit der heute als Kinderärztin in Wien tätigen Neonatologin. Vieles von ihrer Arbeit ist trotzdem mittlerweile Standard auf Frühgeborenenstationen. Auch einer Reihe technischer Fortschritte ist es zu verdanken, dass selbst Winzlinge unter 500 Gramm mitunter gute Überlebenschancen aufweisen. Der Alltag in der Neonatologie, die Forderungen, die diese Arbeit an die dort tätigen Personen stellt, bleiben nichts desto weniger meist im Schatten. Nur dann, wenn wieder einmal ein extrem winziges Frühchen, wie jüngst die kleine Amilia aus Florida, mit einem Geburtsgewicht von 280 g als „gesund&#8221; nach Hause entlassen wird, gerät die Neonatologie wieder in die Schlagzeilen.</p>
<p>„Routinefälle&#8221;<br />
Die Fakten: Rund zehn Prozent der Kinder werden zu früh geboren. Ein Viertel davon gelten als „Hochrisikokinder&#8221;, das bedeutet, sie kommen vor dem Ende der 27. Schwangerschaftswoche und mit einem Geburtsgewicht unter 1.000 Gramm auf die Welt. Als frühgeboren gilt ein Kind, das vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wird. Dabei gelten Frühgeborene zwischen der 30. und 37. Schwangerschaftswoche heute auf den neonatologischen Stationen durchaus schon als „Routinefälle. Für diese Kinder steht ein Inkubator bereit, die Frühchen müssen nur sehr selten beatmet und können in den meisten Fällen mit Muttermilch ernährt werden. Nur etwa zehn Prozent dieser Frühgeborenen tragen Folgeschäden davon.</p>
<p>Hochleistungsmedizin&#8230;<br />
Ganz anders gestaltet sich die Situation bei Frühgeborenen vor der 30. Schwangerschaftswoche. Im Idealfall wird bereits vor der Geburt des Kindes mit den Eltern Kontakt aufgenommen. Ihnen wird erklärt, was auf sie und das Kind zu kommt und sie nehmen das Frühchen nach der Geburt in Empfang. Auch an der Wiener Neonatologie wird nach dem NIDCAP-Prinzip gearbeitet: Beatmung nur, wenn es unbedingt sein muss. Den Kindern wird &#8211; unmittelbar nach der Geburt &#8211; wann immer vertretbar, der sofortige Kontakt mit der Mutter ermöglicht, um das Bonding nicht zu erschweren, das für die Bildung von Urvertrauen erforderlich ist. Nach der Ankunft auf der Neonatologie wird dem Kind erst einmal eine Ruhepause gegönnt. Beatmet wird nur, wenn das Kind nicht von selbst atmet. Wenn ein Kind Vitalzeichen aufweist, wird versucht, die Atmung mit einer PEEP-Maske (Positive endexspiratory pressure) zu unterstützen. Beatmet wird heute nur noch, wenn die Lunge des Frühgeborenen extrem unreif ist und die vorgeburtliche Kortisongabe, die die Bildung von Surfactant beschleunigt, nicht ausgereicht hat.</p>
<p>&#8230; und Geborgenheit<br />
Die Eltern werden in das Geschehen auf der neonatologischen Station eng mit einbezogen. Sie streicheln, füttern und halten das Baby, um ihm den Aufenthalt auf der Neonatologie zu erleichtern. Psychologische Unterstützung hilft den betroffenen Eltern, mit dieser für sie schwierigen Situation umzugehen und die Bindung zum Baby zu verbessern. Eltern haben jederzeit Zutritt zu ihrem Kind, werden in die Versorgung der Frühchen stark miteinbezogen.</p>
<p>Technische Revolution<br />
Noch bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts standen die Chancen für Frühgeborene schlecht. Erst mit der Einführung der CPAP-Beatmung, Anfang der 70er Jahre verbesserten sich die Überlebenschancen dieser Babies. Die Entwicklung von künstlich hergestelltem Surfactant, Ende der 80er Jahre stellte einen Quantensprung in der Behandlung Frühgeborener dar, weil damit erstmals die Lungenreifung beschleunigt werden konnte. Erst in den letzten zehn Jahren geriet, neben der technischen Entwicklung, auch die Individuum-zentrierte Behandlung &#8211; und damit das eingangs beschriebene Umgehen mit den Frühchen &#8211; in der Neonatologie in den Vordergrund. Die Apparatemedizin spielt allerdings auch heute noch eine wichtige Rolle in der Neonatologie. Es nützt die beste Stimulierung der Frühchen nichts, wenn das Kind nicht überlebt.</p>
<p>Oft Langzeitschäden<br />
Auch wenn die Neonatologie seit den 70er Jahren enorme Fortschritte gemacht hat &#8211; immerhin überleben heute 60 Prozent der vor der 24. SSW geborenen Kinder &#8211; so bleibt eine Reihe von Problemen bestehen, die immer noch ihrer Lösung harren: Viele Frühgeborene erleiden Hirnblutungen, die irreversible Schäden verursachen. Darmschädigungen sind ebenfalls häufig. „Es gibt immer wieder Kinder, die unter einer nekrotisierenden Enterokolitis leiden&#8221;, erklärt die Neonatologin und Kinderärztin Dr. Ursula Vallazza, die die Neonatologie am Krankenhaus SMZ Ost in Wien mit aufgebaut hat und heute als niedergelassene Kinderärztin ordiniert. „Deshalb ist es so wichtig, die Darmtätigkeit der Frühchen genau zu beobachten und so früh wie möglich wenigstens enteral zu ernähren.&#8221;<br />
Von den Frühgeborenen, die überleben, kommen nur etwa 30 Prozent ganz ohne Schäden davon, weitere 30 Prozent weisen später in ihrem Leben Verhaltensstörungen oder Lernschwierigkeiten auf, 30 Prozent müssen mit mehr oder weniger schweren Behinderungen durchs Leben gehen. Die Ursachen für die Behinderungen der Kinder sind unklar, „teilweise werden sie auf die Unreife der Organe des Kindes aufgrund der Frühgeburt zurückgeführt&#8221;, wie Ursula Vallazza anmerkt, „teilweise kommen sie sicherlich durch die Stresssituation auf der neonatologischen Intensivstation zustande.&#8221;</p>
<p>Grenze erreicht<br />
Einzelne Extremfälle, wie jener der kleinen Amilia, haben laut Aussage der befragten Neonatologin keinen wesentlichen Einfluss auf die tägliche Arbeit. Vallazza rechnet nicht damit, dass sich das Geburtsalter Frühgeborener noch wesentlich nach unten verändern wird: Auch in Zukunft wird es Kinder geben, die mit so schlechten Voraussetzungen auf die Welt kommen, dass alle intensivmedizinische Bemühungen von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. „Das ist immer die schwierigste Situation für den Neonatologen&#8221;, räumt Vallazza ein: „Routineregeln helfen in einer solchen Situation nicht, hier muss im Einzelfall entschieden werden, welche Maßnahmen noch vertretbar sind und wann es besser ist, der Natur ihren Lauf zu lassen.&#8221;</p>
<p>„Ein Mensch mit Würde&#8221;<br />
In der Zwischenzeit arbeiten sie &#8211; von neugierigen Journalistenfragen ungestört daran, den Frühchen optimale Startbedingungen ins Leben zu schaffen, die Ärztinnen und Ärzte und das Pflegepersonal auf den neonatologischen Stationen in Österreich. Bis es die nächste Amilia auf die Titelblätter der Zeitungen schafft. Am wichtigsten Grundsatz in der Neonatologie ändern Schlagzeilen übrigens nichts: Das Neugeborene, wie klein oder jung auch immer, ist ein Mensch mit einer eigenen Lebensgeschichte und einem Schicksal, ein Mensch mit Würde. Es ist schwach und daher von den ethisch-moralischen Haltungen der Betreuer, der Eltern und der Gesellschaft vollkommen abhängig. Dieses Credo ist wohl ganz im Sinne der Neonatologin, die in Österreich vieles in Gang gebracht hat &#8211; mit Marina Markovich.</p>
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		<title>Sabine Fisch &#8211; Chefredakteurin von www.afsg.at</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 12:19:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit heute ist www.afsg.at &#8211; das Internetportal der Akademie für Sexuelle Gesundheit online.  Chefredakteurin dieses Webportal für Laien und ÄrztInnen ist Sabine Fisch. Wien, 14. Mai 2009 &#8211; Ein weiterer Service der „Akademie für sexuelle Gesundheit&#8221; ist das neue Webportal www.afsg.at, das ab dem heutigen Tag online ist. Interessierte sowie ÄrztInnen können sexualmedizinische Information auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute ist <a href="http://www.afsg.at">www.afsg.at</a> &#8211; das Internetportal der Akademie für Sexuelle Gesundheit online.  Chefredakteurin dieses Webportal für Laien und ÄrztInnen ist Sabine Fisch.<span id="more-260"></span></p>
<dl id="attachment_259" class="wp-caption alignleft""><dt><a href="http://www.sabinefisch.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/sabine-fisch-afsg-pk-140509.jpg"><img class="size-full wp-image-259 " src="http://www.sabinefisch.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/sabine-fisch-afsg-pk-140509.jpg" alt="Sabine Fisch" width="355" height="532" /></a></dt><dd class="wp-caption-text" style="width: 365px">Sabine Fisch</dd></dl>
<p>Wien, 14. Mai 2009 &#8211; Ein weiterer Service der „Akademie für sexuelle Gesundheit&#8221; ist das neue Webportal www.afsg.at, das ab dem heutigen Tag online ist. Interessierte sowie ÄrztInnen können sexualmedizinische Information auf diesem Portal nachlesen. Betroffene sehen, welche ÄrztInnen in ihrer Nähe sich um ihre Sexualprobleme kümmern, welche Sexual-Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen es gibt. Weiters gibt es einen Veranstaltungskalender zu diesem Thema.</p>
<p>„Meine Aufgabe ist eine Website mit umfangreichen sexualmedizinischen Informationen für Ärztinnen, Ärzte und die Öffentlichkeit, die leicht verständlich sind. Damit wollen wir fundierte, nachvollziehbare und wissenschaftlich korrekte Information rund um das Thema Sexualität einem breiten Publikum nahe bringen&#8221;, erklärt Sabine Fisch, freie Medizinjournalistin und Redakteurin von www.afsg.at. „Verständlich, spannend und informativ soll das Portal der ‚Akademie für sexuelle Gesundheit&#8217; bald erste Anlaufstelle für alle Österreicherinnen und Österreicher sein, wenn es um Sexualität geht.&#8221;</p>
<p><strong>Sexmedpedia als Nachschlagewerk</strong><br />
Ganz neu wird das Internet-Nachschlagewerk Sexmedpedia sein. Einerseits sexualmedizinisches Nachschlagewerk für alle Interessierten, versorgt ww.afsg.at andererseits alle medizinischen Fachrichtungen mit sexualmedizinischen Informationen.</p>
<p>Das so genannte „Sexmedpedia&#8221; wird in Zusammenarbeit mit SexualforscherInnen aus aller Welt und den einzelnen Fachgesellschaften aufgebaut und mit neuesten sexualmedizinischen, praxisrelevanten Fakten versorgt. Einzigartig an diesem Projekt ist, dass nur Angaben auf die Website kommen, die auf offiziellen Studien basieren und somit wissenschaftlich untermauert sind.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Akademie für Sexuelle Gesundheit öffnet ihre Pforten</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 12:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s.fisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wien, 14. Mai 2009 &#8211; Die neu gegründete „Akademie für sexuelle Gesundheit&#8221; (AfSG) bietet in enger Zusammenarbeit mit allen Fachgebieten der Medizin und Psychotherapie Seminare zum Thema Sexualität für die interessierte Öffentlichkeit an sowie eine sexualmedizinische Grundausbildung für ÄrztInnen, damit diese in ihrem Praxisalltag unbefangen und sicher mit dem Thema Sexualität umgehen können. Bilder zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, 14. Mai 2009 &#8211; Die neu gegründete „Akademie für sexuelle Gesundheit&#8221; (AfSG) bietet in enger Zusammenarbeit mit allen Fachgebieten der Medizin und Psychotherapie Seminare zum Thema Sexualität für die interessierte Öffentlichkeit an sowie eine sexualmedizinische Grundausbildung für ÄrztInnen, damit diese in ihrem Praxisalltag unbefangen und sicher mit dem Thema Sexualität umgehen können.<span id="more-257"></span></p>
<p>Bilder zur Pressekonferenz: <a href="http://www.sabinefisch.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/pk-afsg1.wmv">Pressekonferenz Akademie für Sexuelle Gesundheit</a></p>
<p>„Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema Sexualität und habe bemerkt, dass es eine große Verunsicherung in der Bevölkerung gibt und eine hohe Nachfrage nach Hilfe&#8221;, erklärt Dr. Elia Bragagna, Gründerin der „Akademie für sexuelle Gesundheit&#8221; (AfSG) und zuletzt Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Sexualmedizin (ASSM). „Eine wirkungsvolle Hilfe kann es nur geben, wenn sowohl Betroffene als auch ÄrztInnen zu diesem Thema sensibilisiert und geschult werden. Viele ÄrztInnen wissen nicht, wie sie mit diesem Thema umgehen sollen, weil sie dazu nicht ausgebildet wurden&#8221;, so Dr. Elia Bragagna weiter.</p>
<p>Sexualmedizinische Grundausbildung für Ärzte<br />
Fast alle Krankheiten, aber auch psychosoziale Faktoren haben einen starken Einfluss auf das Sexualleben. Operationen und Medikamente lösen oft Sexualstörungen aus. Die ÄrztInnen müssen wissen, was zu tun ist und wie dem Betroffenen geholfen werden kann, wieder zur Sexualität zu kommen. Der mit Sexualstörungen einhergehende psychische Druck ist enorm und findet sein Ventil oft in Alkohol, Antidepressiva und</p>
<p>Medikamenten. Da ist ein hoher Handlungsbedarf von den ÄrztInnen erforderlich.</p>
<p>Der sexualmedizinische Wissensstand österreichischer ÄrztInnen hinkt dem tatsächlich medizinischen Wissen weit hinterher. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern gibt es während des Medizinstudiums in Österreich keine sexualmedizinische Grundausbildung und auch keinen Ausbildungslehrgang zu diesem Thema. Aufgrund der starken Nachfrage nach einer Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet, bietet die „Akademie für sexuelle Gesundheit&#8221; (AfSG) in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie&#8221; (DGSMT) ÄrztInnen ab September 2009 eine sexualmedizinische Grundausbildung an. Diese kann mit geringem zusätzlichen Aufwand neben dem Arbeitsalltag besucht werden. Über 50 ReferentInnen aus allen medizinischen Fachrichtungen stehen der „Akademie für sexuelle Gesundheit&#8221; zur Verfügung.</p>
<p>„Durch meine Arbeit bei ASSM habe ich gute Kontakte zu allen medizinischen Fachrichtungen. Als ich ReferentInnen für die AfSG suchte, war ich über die positive Resonanz meiner KollegInnen überrascht&#8221;, erklärt Dr. Elia Bragagna. „Das bestätigt mich darin, dass es höchste Zeit für diese sexualmedizinische Grundausbildung war.&#8221;</p>
<p>Die Grundausbildung ist von der Österreichischen Ärztekammer approbiert und mit DFP Punkten versehen. Sollten Absolventen des Grundkurses ein sexualmedizinisches oder sexualtherapeutisches Diplom anstreben, dann können sie das weiterführend bei der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Therapie (DGSMT) erwerben.</p>
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		<title>Schmutzige Luft schadet schon Ungeborenen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 12:57:53 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits vor der Geburt beeinträchtigt verkehrsbedingte Luftverschmutzung das Wachstum von Kindern. Je höher die Belastung am Ende der Schwangerschaft, desto größer ist die Gefahr, dass sich der Fetus nicht richtig entwickelt. Weiterlesen unter <a href="http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_paediatrie_aktuell_luftverschmutzung_123971549805.htm" target="_blank">Luftverschmutzung</a></p>
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		<title>Hilfe für Eltern von Frühgeborenen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 13:07:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[3.000 Frühgeborene kommen in Österreich jedes Jahr auf die Welt. Das sind knapp vier Prozent aller Geburten. Der Trend geht dabei zu immer leichteren Frühgeburten. Galt noch vor wenigen Jahren ein Geburtsgewicht von 1.000 Gramm als Grenze, so überleben heute, dank der medizinischen Fortschritte, häufig bereits Babies mit einem Geburtsgewicht von 400 g. Sie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>3.000 Frühgeborene kommen in Österreich jedes Jahr auf die Welt. Das sind knapp vier Prozent aller Geburten. Der Trend geht dabei zu immer leichteren Frühgeburten. Galt noch vor wenigen Jahren ein Geburtsgewicht von 1.000 Gramm als Grenze, so überleben heute, dank der medizinischen Fortschritte, häufig bereits Babies mit einem Geburtsgewicht von 400 g. <span id="more-198"></span>Sie und ihre Eltern zahlen dafür allerdings nicht selten einen hohen Preis: Wochen- oft monatelange Pflege auf der Intensivstation und eine verzögerte Entwicklung des Kindes. Dies belastet nicht nur die Eltern, sondern auch ihre Beziehung zum Kind. Um derartige Belastungen so gering wie möglich zu halten, bietet die Kinderklinik Glanzing bereits seit 15 Jahren psychotherapeutische Unterstützung für die Eltern Frühgeborener an.</p>
<p><a href="http://www.sabinefisch.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/kinderklinik-glanzing-fertig1.mp3">kinderklinik-glanzing-fertig1</a></p>
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		<title>Mutter von Mehrlingen erfasst der Babyblues öfter</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 13:18:17 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>03.04.09 &#8211; Neun Monate nach der Geburt haben Frauen, die Mehrlinge zur Welt gebracht hatten, ein um 43 Prozent höheres Risiko an postpartaler Depression zu leiden als Mütter von Einlingen. Weiterlesen unter: <a href="http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_gynaekologie_geburt_postpartale_123850369388.htm&amp;n=1" target="_blank">Postpartale Depression</a></p>
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		<title>Mehr Chancen für Frühgeborene</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 10:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>s.fisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist unbestritten: In den vergangenen 30 Jahren konnte die Überlebensrate von Frühgeborenen deutlich gesenkt werden. Dies ist nicht zuletzt den großen Fortschritten in der prä- und perinatalen Medizin und der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Neonatologie zu verdanken. Anfang der 70er Jahre lag die Mortalität bei Neugeborenen in Österreich noch bei etwa 25 Promille &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl id="attachment_131" class="wp-caption alignleft""><dt><img class="size-full wp-image-131" title="mami-mit-fruhchen-1611071" src="http://www.sabinefisch.at/wordpress/wp-content/uploads/2009/04/mami-mit-fruhchen-1611071.jpg" alt="Kinderklinik Glanzing" width="295" height="197" /></dt><dd class="wp-caption-text" style="width: 305px">Kinderklinik Glanzing</dd></dl>
<p>Es ist unbestritten: In den vergangenen 30 Jahren konnte die Überlebensrate von Frühgeborenen deutlich gesenkt werden. Dies ist nicht zuletzt den großen Fortschritten in der prä- und perinatalen Medizin und der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Neonatologie zu verdanken.<span id="more-132"></span></p>
<p>Anfang der 70er Jahre lag die Mortalität bei Neugeborenen in Österreich noch bei etwa 25 Promille &#8211; dies entsprach dem Niveau der damaligen Entwicklungsländer. Ein Schwerpunktprogramm, das unter anderem den Mutter-Kind-Pass einführte und eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Neonatologie, konnten diesen Promillesatz bis heute auf sechs Promille senken.</p>
<p>Jedes Jahr kommen in Österreich rund 5.400 Frühgeborene auf die Welt, also Babies mit einem Geburtsgewicht zwischen 1.500 und 2.500 Gramm. Neue medizinisch-technische Möglichkeiten, wie etwa die intrauterine Ultraschall- und Magnetresonanzdiagnostik ermöglichen heute, bereits während der Schwangerschaft mögliche Erkrankungen des Kindes zu erkennen und die entsprechende Therapie zu planen. Liegt eine sogenannte Hochrisikoschwangerschaft vor, sollte die Entbindung in einem Perinatalzentrum erfolgen. „Wenn eine schwangere Frau zur Geburt in ein Perinatal-Zentrum kommt, stehen bereits Geburtshelfer, Kinderarzt, Neonatologie, Anästhesist und Kinderchirurg bereit. Das bedeutet für Mutter und Kind die optimale Behandlung ohne Zeitverlust&#8221;, sagt Univ.-Prof. Dr. Christian Dadak, Univ.-Klinik für Frauenheilkunde am AKH-Wien anlässlich der Pressekonferenz zum 30jährigen Jubiläum der Fachgesellschaft für prä- und perinatale Diagnostik.</p>
<p>Trotz der stark verbesserten Behandlungsmöglichkeiten scheint allerdings nunmehr eine Grenze erreicht. „Das Risiko für eine langsamere Entwicklung und kognitive Probleme beim Kind steigt, je früher ein Kind auf die Welt gebracht wird. Trotz aller Therapiemöglichkeiten und spezialisierter Zentren scheint ein Geburtsgewicht von etwa 1.500 Gramm eine Grenze darzustellen, sagt etwa Univ.-Prof. Dr. Arnold Pollak, Leiter der Klinischen Abteilung für Neonatologie, angeborene Störungen und Intensivmedizin an der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde am AKH-Wien.&#8221;<br />
In Österreich existieren derzeit drei Perinatalzentren, am AKH-Wien, im Wiener Donauspital und im Wilhelminenspital.</p>
<p>Eine Hochrisikoschwangerschaft liegt vor bei:</p>
<p>Einer erwarteten Frühgeburt vor der 30. Woche<br />
Drillings- und Vielfachschwangerschaften<br />
Feten mit pränatal diagnostizierten Fehlbildungen, die eine Operation erfordern<br />
Schwere chronische Grunderkrankungen der Mutter, wie etwa Diabetes mellitus<br />
Schwere Schwangerschaftskomplikationen, wie Blutungen, Hypertonie und Eklampsie</p>
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